Wie alles begann

In den 1980er Jahren machten sich meine Eltern auf die Suche nach einem kleinen zweiten Zuhause.
Meiner Mutter waren die dunklen Jahreszeiten in Deutschland eindeutig zu kalt und nass. Ziel war, einen Ort zu finden, der im Frühjahr und Herbst auch noch ein angenehmes Klima bietet und den Sommer etwas verlängert. Zusätzlich dazu sollten die Kinder einen schönen Strand für den Badeurlaub vor der Haustüre vorfinden können, und die Region sollte auch noch kulturell etwas bieten. Keine ganz einfache Aufgabe, aber dafür nahmen sie sich einen Sommer lang Zeit und bereisten die Mittelmeerküste Frankreichs, um irgendwann das geeignete Plätzchen zu finden.
Von der Côte d’Azur startend bewegten sie sich immer weiter nach Westen, kamen an Montpellier und Cap d’Agde vorbei, und quasi kurz vor dem Ende Frankreichs, also kurz vor der Grenze nach Spanien, wurden sie dann doch noch fündig. Im Roussillon, dem französischen Teil Kataloniens, entdeckten sie Canet-Plage. Ein klassischer Ferienort und eine soeben fertiggestellte kleine Ferienwohnung im Hafenviertel – genau das, was ihren Vorstellungen entsprach.

Ein kleines Refugium mit direktem Blick auf Meer und Pyrenäen.

Hafen, Strand und Promenade
Eingebettet in einen schönen Hafen, ist es recht ruhig, und dennoch ist man in zwei Minuten in Flipflops am schönsten Strandabschnitt der Côte Radieuse. Für Flanierer gibt es eine drei Kilometer lange autofreie Strandpromenade mit zahlreichen Cafés und Boutiquen, und es gibt nicht nur während der Hauptsaison anständige Restaurants zur Auswahl.
Dieser Ort verbindet einiges: echtes südfranzösisches Sommerurlaubsflair mit tollen Stränden, einer wunderschönen Strandpromenade zum abendlichen Flanieren, viel Kultur im Umfeld sowie noch etwas, was zumindest für mich nicht ganz unwichtig ist – ein perfekter Startpunkt für Fahrradtouren.
Drei Richtungen, drei Charaktere
Nach Norden ist es recht flach. Bei moderatem Wind kann man Richtung Salses-le-Château schnell gut Strecke machen, und bei der Umrundung des Étang de Leucate hat man Kiter und Surfer immer im Blick.
Nach Westen, ins Landesinnere, wird es schnell wellig – hier beginnen die Corbières.
Nach Süden kommt man schnell ins Schwitzen: Die Albères, also die ersten Pyrenäenausläufer, erreicht man schon nach wenigen Kilometern. Der Anstieg zum Balcon du Madeloc bietet neben tollen Blicken auf das Mittelmeer Steigungen von bis zu 17 % – da kann man perfekt für Alpe d’Huez trainieren.
Auf dem Wasser
Die Wohnung liegt direkt am beziehungsweise im Hafen. Man kann sich morgens also entweder selbst ein Boot ausleihen oder mit einem großen Katamaran von Navivoile einen Tagesausflug nach Collioure machen, ohne sich ins Auto setzen zu müssen.
Kultur ringsum
Katalonien und der Roussillon sind sehr geschichtsträchtig und reich an interessanten Museen. Perpignan hat neben dem Palais des Rois de Majorque eine nette Innenstadt zu bieten. Céret verfügt neben einem wunderschönen Stadtkern über ein formidables Museum für moderne Kunst. Und auch Figueres mit seinem Dalí-Museum sowie Banyuls mit dem Musée Aristide Maillol sind gut erreichbar.
Mehr zur Wohnung selbst findest du unter Die Wohnung, freie Zeiträume im Kalender.